Was für ein Kontrast. Aus dem bunten, lauten Shanghai ging es auf die Insel Putuoshan vor der Küste von Shanghai. Die Insel beherbergt einen der vier heiligen Berge des Buddhismus. Das lockt Touristen an, die sich jedoch auf der weitläufigen Insel verlieren.
Das Gelbe Meer ist näher betrachtet eine braune Brühe. Weitere Erkenntnisse: Auf chinesischen Fähren gibt es Kotztüten noch persönlich überreicht, man guckt Mr. Bean während der Überfahrt und die Schiffstoilette hat Trainspotting-Format.
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Wir haben lange geglaubt, dass für die geschätzten 30 Koffer noch ein zweites Fahrrad bestellt war… Irre. Unser Reiseleiter Hans fand das allerdings „ganz normal“.
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Die Insel selbst hat wirklich hübsche Strände. Wenn das braune, sandige Wasser nicht wäre… Wir haben erstmal eine Runde gedreht - nach Shanghai tat die pralle Natur wirklich gut. Auch wenn es nochmal ein Grad wärmer war…
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Ganz symbolhaft können sich Liebespaare hier mit einem Schloss ihr persönliches Glück sichern. Doch Achtung, es gibt keinen Schlüssel für die Schlösser. Also bitte erst am Zaun verschließen…
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Die Wasserflasche, mein treuer, leerer Begleiter. Selten habe ich soviel getrunken wie auf diesem Weg den Berg hinauf. Wir sahen nach zwei Stunden alle ziemlich fertig aus. Immerhin gibt es wirklich alle paar hundert Meter neues Wasser zu kaufen.
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Tempel, einer von vielen. Viel interessanter war dann doch das Baugerüst aus Bambus. Viel Räucherstäbchen, viel Glück. Die Masse macht's bei den Chinesen.
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Die Belohnung für den Aufstieg war ein schöner Ausblick, den es hier auch als Panoramafoto (3,4MB) zu sehen gibt.
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Ganz echte Pilze, Spinnen (auch im Hotel in dieser Größe) und Blumen. Ich wiederhole mich, aber der Kontrast zu Shanghai könnte größer nicht sein.
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Ein Königreich für eine „englischsprachige“ Speisekarte. Lars seziert unter skeptischen Blicken von Astrid eine Nudelsuppe, Volker preist die Vorzüge des zarten Kiemenfleischs, was er dann doch nicht findet. Die Inselrestaurants (in Wirklichkeit: Privatküchen und Wannen mit lebendem Getier, auf das man nicht zeigen sollte, weil es sonst augenblicklich erschlagen wird) waren irre. Ganz wichtig: der Tisch muss saumäßig aussehen, dann hat es geschmeckt. Die Tischdecke wird samt Geschirr einfach abgeräumt.
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Beide Abende saßen wir (von links nach rechts: Viola, Volker, Peter, Fleur) am Strand. Meeresrauschen, Mondschein und eine Karaokebar im Hintergrund, mit Sängern, die einfach nicht peinlich sondern verdammt leidenschaftlich und gut waren. Dazu ein paar Tsingtao - wieder so ein Moment, der sich einfach dauerhaft ins Gedächtnis einbrennt.
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