Shanghai (14.-15.09.2005)

Der Beginn der Reise. Nach 10h Flug aus einer klapprigen 747 von Air China rausgeploppt. Erstaunlicherweise kein Jetlag, auch nicht an den Folgetagen. Das Reisegrüppchen setzt das Beschnuppern fort, was bereits in Frankfurt am Flughafen begonnen wurde.

Ankunft

Vom Flughafen Pudong ging es mit dem MagLev (Video) nach Shanghai bzw. einen Vorort davon. Innenstadtanbindung ist das nicht, Herr Stoiber. Das Beweisfoto bei 431 km/h ist leider verwackelt, der Zug rüttelt doch schon ziemlich heftig bei dieser Geschwindigkeit. Außerdem hatte uns alle die Hitze etwas erschlagen. 33°C waren doch etwas mehr als erwartet.

Pudong am Tag

Gleich nach der Ankunft im zentral gelegenen Hotel galt der erste Blick der Skyline von Pudong. Oder das, was man im Smog davon erkennen konnte… Während Volker erste Kontakte knüpfte (der Mann konnte etwas deutsch), brauchte ich das klassische „I was there“-Beweisfoto für die liebe Verwandtschaft.

Rundgang

Ein erster Stadtbummel diente der Orientierung. Dieses China ist westlicher als der Westen es jemals war. Und lauter und bunter sowieso.

Pudong bei Nacht

Was am Tag schon unwirklich aussah, sollte sich in der Nacht (wegen der einheitlichen Zeitzone in China auch schon um 17:00) nochmals steigern. Die Skyline des Stadtteils Pudong. Bunt, schrill, faszinierend (Video).

Der Bund

Gegenüber der Skyline von Pudong die Koloninalbauten am Bund, der Flaniermeile in Shanghai. Schön und auch teuer. Hier fühlen sich die neuen Reichen in Shanghai wohl und shoppen westliche Designermode.

Yu-Garten

Am nächsten Tag ging es in den Yu-Garten. Mitten in der Innenstadt der neu aufgebaut. Allerdings - alles was traditionell aussieht, ist nur ein paar Jahre alt… Wieder eine Lektion gelernt.

Strassenszenen

Wenn man ein paar Strassenecken weiter geht, bekommt man doch noch das urtümliche Leben in den kleinen Gassen von Shanghai zu sehen. Der Abrissbagger naht jedoch - die Stadt wächst in die Höhe.

Stadtplanungsausstellung

Wachstum einmal ganz plastisch - das Stadtmodell von Shanghai wird laufend aktualisiert, hier kann man virtuelle Sonnenaufgänge bestaunen oder die Pläne für die Erweiterung des gerade erst fertiggestellten Flughafens betrachten (Video).

Pudong von unten

Der Jin-Mao-Tower sticht mit seinen 421m selbst in der Skyline von Pudong noch deutlich heraus. Einfach absurd hoch. Shanghai ein einziger Brutkasten für Wolkenkratzer (und eine große Baustelle dazu).

Pudong von oben

Von der Aussichtsplattform auf dem Jin-Mao-Tower lässt sich die Perspektive aus der Stadtplanungsaustellung verifizieren. Mit authentischem Smog natürlich. Spektakulär ist auch der Blick aus dem 88. Stock wieder nach unten in die Hotellobby, die im 53. Stockwerk liegt.

Psychotunnel

Zurück von Pudong in die Innenstadt von Shanghai ging es durch den „Touristentunnel“, eher ein Psychotunnel. Bunt, laut, ein wenig Geisterbahn und Kubricks 2001 (Video). Typisch Shanghai eben.

Bei Nacht

Shanghai ist eine Nachtstadt. Da sieht man den Smog nicht mehr, es ist nicht so drückend schwül und alles ist erleuchtet. Manchmal auch vom Mond. Eine typische Straßenkreuzung hier noch mal als Video.

Abend

Abends am Bund No. 3 mit Blick auf die Skyline einen Cocktail - das sind wirklich Momente, die hängen bleiben und einen wohlig erschaudern lassen (Video) Von rechts nach links: Viola, Fleur, Volker und Ray.

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